Standort Breitfeld/Wankdorf

Der Schulstandort Breitfeld/ Wankdorf besteht aus folgenden drei Schulhäusern:

Es gehören 14 Basisstufen zum Schulstandort:

Insgesamt werden rund 680 Schülerinnen und Schüler von 110 Lehrpersonen in 34 Klassen unterrichtet.

 

Die Neue Autorität ist ein pädagogisches Konzept, das Lehr- und Betreuungspersonen dabei unterstützt, klar, ruhig und beziehungsorientiert zu handeln. Es geht nicht um Macht, Strafen oder Drohungen, sondern um Haltung, Präsenz und Verantwortung. Ein zentraler Leitsatz lautet: «Wir geben nicht nach – und wir geben kein Kind auf.»

 

Im Schulalltag bedeutet Neue Autorität, dass Lehr- und Betreuungspersonen Verantwortung für den Unterricht und das soziale Miteinander übernehmen. Sie bleiben präsent, auch wenn Kinder oder Jugendliche schwieriges Verhalten zeigen. Präsenz heisst: hinschauen, ansprechbar sein, klare Erwartungen formulieren und Schülerinnen und Schüler verlässlich begleiten. So entstehen Sicherheit und Orientierung im Schulalltag.

 

Ein wichtiger Grundsatz der Neuen Autorität ist die Verbindung von klaren Grenzen und guter Beziehung. Lehr- und Betreuungspersonen machen deutlich, welches Verhalten nicht akzeptiert wird, ohne das Kind abzuwerten. Die Person bleibt respektiert, auch wenn ihr Verhalten begrenzt wird. Beziehungsangebote bleiben bestehen, selbst in schwierigen Situationen. Das stärkt Vertrauen und erleichtert Zusammenarbeit.

 

Statt schnell und emotional zu reagieren, setzt die Neue Autorität auf Ruhe und Selbstkontrolle. Konflikte werden nicht im Affekt gelöst. Lehr- und Betreuungspersonen sprechen Grenzverletzungen ruhig an und nehmen sich Zeit, um passende Schritte zu planen. So werden Machtkämpfe vermieden und Lösungen möglich.

 

 

Grenzen werden in der Neuen Autorität nicht durch Strenge, sondern durch Konsequenz und Verlässlichkeit umgesetzt. Regeln sind klar, verständlich und gelten für alle. Entscheidend ist, dass Lehr- und Betreuungspersonen konsequent handeln und zu ihrem Wort stehen.

 

 

Anstelle von Strafen setzt die Neue Autorität auf Wiedergutmachung. Schülerinnen und Schüler sollen Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen und entstandenen Schaden wieder gutmachen. Das hilft ihnen, aus Fehlern zu lernen und Teil der Gemeinschaft zu bleiben.

 

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zusammenarbeit. Lehr- und Betreuungspersonen handeln nicht allein, sondern als Team. Der Austausch im Kollegium und eine offene Zusammenarbeit mit Eltern stärken die gemeinsame Haltung. Unterstützung von anderen Erwachsenen gibt Sicherheit und entlastet im Schulalltag.

 

 

Die Neue Autorität hilft dabei, Schule als einen Ort zu gestalten, an dem Respekt, Sicherheit und Beziehung im Mittelpunkt stehen. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und schafft gute Bedingungen für Lernen – auch dann, wenn Situationen herausfordernd sind.

 

Quelle Bild: sina systemisches institut für neue autorität, https://neue-autoritaet.ch/ueber-uns/haltung-lehre.
Quelle Text: sina systemisches institut für neue autorität: Stärke statt Macht – Grundlagen, Zürich 2025.

Nein zu Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus an Stadtberner Schulen!
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